Samstag, 7. Januar 2012

Scheiß auf die guten Vorsätze!

Im Zuge meiner Schreibparade kam mir für den Januar folgende Idee in Form eines Artikels.

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Kennt ihr das nicht auch, es ist Silvester, alle sind in Partystimmung und spätestens nachdem man um Mitternacht mit einem Glas Sekt angestoßen hat und sich auf den Weg nach draußen zum Feuerwerk macht, denkt man über seine guten Vorsätze für das neue Jahr nach. Der eine möchte endlich mit einer Diät angfangen und mehr Sport treiben, ein anderer mit dem Rauchen aufhören und der dritte gleich alles auf einmal. Aber wozu überhaupt diese guten Vorsätze? Sie halten nie bis zum Ende des Jahres und wenn man überhaupt damit anfängt geben die meisten spätestens nach den ersten Wochen wieder auf. Ausreden dafür finden sich in der Regel genug!

Warum macht man sich also überhaupt noch diesen Stress zum Jahresbeginn mit den guten Vorsätzen? Wer wirklich abnehmen möchte zum Beispiel, der kann doch das ganze Jahr über damit anfangen! Am besten dann, wenn es gerade sehr gut passt und man sich auch noch eine ganze Weile darauf konzentrieren kann. Es ist ja so, dass man für neue Eigenschaften, die man dadurch annehmen möchte, eine gewisse Zeit braucht bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. Ich schätze mit ein paar Wochen sollte man schon reichnen. Nach einem Monat läuft dann wohl das meiste schon fast wieder automatisch, wenn sich ein wenig bemüht hat.

Also sage ich nun: "Scheiß auf die guten Vorsätze für das neue Jahr!" Überlegen wir uns doch lieber, was wir uns wünschen. Und ich meine nicht solche Dinge, wofür manche Leute beten oder sowas. Sondern richtige Herzenswünsche. Nehmen wir uns irgendeinen Tag im Jahr, sei es auch der erste Januar, und überlegen uns was wir von unserem Leben und uns selbst erwarten. Wäre es nicht viel einfacher sich auf solche Lebensziele zu konzentrieren anstatt sich jedes Jahr mit guten Vorsätzen stressen zu lassen? Die ersten Tage achtet jeder darauf und jeder spricht einen darauf an, bis etwas wichtigeres passiert und die guten Vorsätze alle wieder für den Arsch sind so zu sagen.

Ziele oder Wünsche, die man für sich selber hat sind etwas längerfristiges. Aber wenn nun schon mal ein Neubeginn in Form eines neuen Jahres ansteht, fangen wir ausnahmsweise auch einmal ganz von vorne an. Natürlich könnte man auch zu jeder anderen Zeit im Jahr damit anfangen. Warum nicht? Je weniger man sich selbst damit stresst, desto besser. Allerdings möchte ich dabei nicht mehr von guten Vorsätze reden. Wer sein Leben verändern oder seine Wünsche realisieren möchte, sollte sich ruhig mehr Gedanken darüber machen und logischer an die Sache rangehen als bei den guten Vorsätzen zum neuen Jahr, bei denen die meisten doch oft nur von üblichen DIngen reden wie ich sie schon erwähnt habe. Das ist meist eine schnelle Sache und noch schneller dahergesagt.

Meine derzeitigen Wünsche habe ich schon länger, doch so langsam werden sie erst konkreter. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich in letzter Zeit, auch wegen dieses Artikels, viel mehr darüber nachgedacht habe. An erster Stelle steht für mich im Moment zum Beispiel, neben einem neuen Job zu finden, eine größere Wohnung, in der ich mir ein kleines Büro mit einem riesigen Bücherregal einrichten könnte. Meiner Meinung nach fällt das wirklich eher in die Kategorie Wünsche, als dass man es wirklich zu den guten Vorsätzen zählen könnte. Es ist ein konkreter Wunsch und wahrscheinlich leichter durchzuführen als sich ein ganzes Jahr lang an seine guten Vorsätze vom Jahresanfang zu halten!
Wie seht ihr das? Habt ihr realisierbare Wünsche oder bleibt ihr doch lieber bei den guten Vorsätzen?

Und was haltet ihr länger durch bzw. könnt ihr am ehesten realisieren?

Eure
Miss Magic

3 Kommentare:

  1. Ein sehr schöner und passender Artikel zum neuen Jahr und den Vorsätzen! Gut, dass du es mal ansprichst. - Ich wünsche mir einfach mehr Ruhe und Entspannung und Dinge zu tun, die ICH wirklich mir zum Gefallen tue und nicht den anderen

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  2. Ja ich hatte richtig das Gefühl, dass das mal raus musste! :-)

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  3. Hallo, tut mir leid, dass ich jetzt erst kommentiere. Ich finde das sehr sehr nachvollziehbar, was Du hier schreibst. Aus dieser Tradition der guten Vorsätze ist ja inzwischen fast eine Art Wissenschaft geworden: Warum tun wir das? Warum wird da so häufig nichts von? Das war ein nettes Einstiegsthema :)

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